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* Nachfolgend möchten wir Ihnen einige der wichtigsten Begriffe im Zusammenhang einer Behandlung mittels Hyperthermie erklären.

· Studienbetreuung
· Studienprotokolle
· Kriterien
· Richtlinien
· Ethikkommission
· Patienteninformationen
· Rückzug
· Phase-I-III-Studien
· Phase-I-Studien
· Phase-II-Studien
· Phase-III-Studien
· Randomisierte Studie
· Dauer
· Weltweite Vernetzung
· Kontinuierliche Verbesserung

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Studienbetreuung
Es muss immer wieder betont werden, daß Patientinnen und Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, einen meßbar günstigeren Krankheitsverlauf gegenüber Patienten ohne Studienbetreuung aufweisen. Gründe hierfür sind die intensivere Überwachung des Krankheitsverlaufs und das frühzeitige Reagieren auf Änderungen des Tumorgeschehens.

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Studienprotokolle
Für alle klinischen Studien müssen zunächst Studienprotokolle erstellt werden. Diese Protokolle beleuchten den wissenschaftlichen Hintergrund der Untersuchungen und definieren die Studienziele. Dabei berücksichtigen sie sämtliche aktuelle Informationen über die zu behandelnde Erkrankung. Es muß genau angegeben werden, welche Voraussetzungen Patienten mitbringen müssen, um in die Studie aufgenommen werden zu können und wieviele Patienten für eine hieb- und stichfeste Behandlungsaussage notwendig sind. Dies ist erforderlich, um die Ergebnisse mathematisch zweifelsfrei bewerten zu können.

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Kriterien
Die Kriterien, nach denen der Behandlungserfolg und die Nebenwirkungen beurteilt werden, wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Organisation für Tumorforschung und Therapie (EORTC) erstellt und sind international verbindlich.

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Richtlinien Während der letzten Jahre wurden von der Europäischen Gemeinschaft (EG) strenge Richtlinien erarbeitet, nach denen klinische Studien durchgeführt werden müssen. Diese Richtlinien schreiben u.a. vor, daß alle Studienprotokolle einer

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Ethikkommission
vorgelegt werden müssen. Nur nach ausführlicher Aufklärung mit anschließender schriftlicher Einwilligung wird der Patient in eine Studie aufgenommen.

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Patienteninformationen
Alle Studienprotokolle haben deshalb ausführliche Patienteninformationen zu enthalten, in denen, für Laien verständlich, die klinischen Inhalte und die Ziele der Behandlung dargelegt sein müssen.

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Austreten Jeder Patient kann natürlich zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen aus einer Studie ausscheiden und mit konventionellen (herkömmlichen ) Behandlungsmethoden weiterbehandelt werden.

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Phase-I-II-III-Studien
Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Verfahren müssen vor dem breiten klinischen Einsatz in sogenannten Phase-I-, -II- und -III-Studien geprüft werden. Diese Untersuchungen sind das wichtigste Bindeglied zwischen vorklinischen Testungen an Zellkulturen und Tiertumoren und der Freigabe der Substanzen zur Anwendung am Patienten. Hat ein Verfahren in Zellkulturuntersuchungen Antitumorwirksamkeit gezweigt, so werden zunächst Untersuchungen an tumortragenden Tieren durchgeführt, um die Verträglichkeit, die Nebenwirkungen und die günstigste Dosierung des Verfahrens zu finden.

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Phase-I-Studien
dienen dazu, die Nebenwirkungen eines Verfahrens möglichst exakt zu erkennen. Bei Patienten wird mit einer Dosierung begonnen, die bei einem Zehntel der im Tierversuch als maximal tolerable Dosis ermittelt wurde. Höhere Dosierungen werden stufenweise erprobt, wobei, um das Risiko unerwarteter Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, immer nur einige wenige Patienten die nächsthöhere Dosierungsstufe erhalten dürfen.

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Phase-II-Studien
In Phase-II-Studien wird die Wirksamkeit völlig neuer Verfahren überprüft. Untersucht wird ihr Einfluß auf 10 Signaltumoren, zu denen Brustkrebs, Dickdarmkarzinome, Bronchialkarzinome, Bronchialkarzinome, Eierstock-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenzellkarzinome sowie akute myeloische Leukämien, Gliome und Melanome gehören.

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Phase-III-Studien
In Phase-III-Studien wird ein Wirksamkeitsvergleich des neuen Verfahrens mit schon bekannten Medikamenten durchgeführt. Hierbei muß sich dann zeigen, ob das neue Verfahren besser ist, als das bisher am wirksamsten eingestufte Verfahren.

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Randomisierte Studie
Um genau definieren zu können, wie groß der Vorteil des neuen Medikaments ist, muß es dem Zufall überlassen bleiben, welcher Patient welches Medikament erhält. Man spricht dann von einer randomisierten Studie.

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Dauer
Vom Zeitpunkt des ersten Nachweises einer Antitumorwirksamkeit eines Verfahrens bis zur klinischen Zulassung vergehen in der Regel 12 bis 15 Jahre. Der Vorteil für Patienten, die gegenwärtig im Rahmen solcher Studien behandelt werden, liegt neben der intensiven Krankheitsverlaufüberwachung nicht zuletzt auch darin, daß sie die Chance haben, bereits mehrere Jahre bevor ein neues Verfahren allgemein verfügbar wird, hiermit behandelt werden zu können.

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Weltweite Vernetzung
Die Angst "Versuchskaninchen" zu sein, ist heute bei den strikten Auflagen und Überwachungsvorschriften für klinische Studien unbegründet. Wichtige Therapieoptimierungssstudien, wie wir sie auch an unseren Kliniken durchführen, werden überdies meist gleichzeitig weltweit durchgeführt und die Studienprotokolle bis ins Detail mit anderen europäischen und amerikanischen Kollegen abgesprochen. Treten dann in irgend einem Land auffällige Nebenwirkungen auf, werden innerhalb weniger Tage alle Studienzentren hierüber informiert und der weitere Studienablauf miteinander abgesprochen.

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Kontinuierliche Verbesserung Dieses Vorgehen ist natürlich besonders wichtig, da klinische Studien nicht dem rein wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn dienen sollen, sondern in erster Linie auf die Verbesserung der gegenwärtigen Behandlungsmöglichkeiten ausgerichtet sind.



In Kürze finden Sie auf dieser Seite weitere Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um das Thema Hyperthermie.

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* Die häufigsten Fragen (und Antworten) zur Hyperthermie?
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* FAQs Was bedeutet Hyperthermie? Wann kommt eine Behandlung mittels Hyperthermie für mich in Frage? Wie lange dauert eine Behandlung in der Regel? Wer übernimmt die Kosten für eine solche Behandlung?

Die Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Hyperthermie finden Sie auf der Seite FAQs »»
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Aktuelle Meldungen
ICHO 2008
ICHO 2008
"The Heat is on in Cancer Therapy"
10th International Congress On Hyperthermic Oncology. April 9 – 12, 2008.
Klinikum Großhadern, University of Munich, Germany. Preceded by ESHO School on
Clinical Hyperthermia, April 7–8

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PDF-Datei anzeigen CD Pressearbeit Hyperthermie 2006







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