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Studien: Gebärmutterhalskrebs

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Gebärmutterhalskrebs
Für den fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) zeigen bereits vier Studien die
erhöhte Wirksamkeit der Kombination von Radiotherapie und Hyperthermie. In einer Untersuchung
der niederländischen Arbeitsgruppe konnte dabei eine deutliche Verlängerung der Überlebenszeit
der betroffenen Patientinnen nachgewiesen werden.
Dr. Jacoba van der Zee von der Erasmus-Universität Rotterdam konnte bei Patientinnen mit fortgeschrittenem
Zervixkarzinom deutliche Unterschiede in der Drei-Jahres-Überlebenszeit nachweisen. In einer randomisierten
Mulitcenterstudie erreichte sie bei 114 Patientinnen eine Ansprechrate von 83 Prozent, wenn eine
Standard-Radiotherapie mit einer Hyperthermie-Behandlung kombiniert wurde. Ohne Hyperthermie lag die
Ansprechrate nur bei 57 Prozent. Nach drei Jahren lebten in der Hyperthermie-Gruppe noch 51 Prozent,
in der Kontrollgruppe nur 27 Prozent.
Eine neue internationale Studie zum Zervix-Karzinom, die eine Radio-Chemotherapie mit und ohne zusätzliche
Hyperthermie vergleicht, wird derzeit in Rotterdam durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden bereits publiziert.
Danach konnte in der Hyperthermiegruppe bei 91% der Patientinnen eine vollständige Remission festgestellt
werden. Die Gesamt-Überlebensrate nach etwas 1,5 Jahren betrug 84%.
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