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Studien: Hochrisiko-Sarkome

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Hochrisiko-Sarkome
Für fortgeschrittenen Weichteilsarkome konnte in einer aufwändigen Studie des Universitätsklinikums München eine
dreifach höhere Überlebenszeit nachgewiesen werden, wenn Patienten zusätzlich zur Standardtherapie auch eine
Hyperthermiebehandlung erhalten hatten.
Eine große internationale Studie zur Wirkung der Hyperthermie bei Patienten mit Weichgewebetumoren (Sarkome) konnte
nach zehnjähriger Laufzeit im Juni 2007 im Klinikum München-Großhadern unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Issels
abgeschlossen werden. An der randomisierten Phase III Studie nahmen 341 Patienten mit Hochrisiko-Weichteilsarkomen
aus europäischen und amerikanischen Zentren teil.
Eine Hälfte wurde konventionell mit einer präoperativen Chemotherapie, anschließender Tumorentfernung und darauf
folgender Strahlentherapie behandelt. Die andere Hälfte der Patienten erhielt vor der Operation zusätzlich zur
Chemotherapie eine Behandlung mit regionaler Tiefenhyperthermie. Dabei wird das Tumorgewebe gezielt mit
elektromagnetischen Wellen auf 40 bis 44 Grad erhitzt.
Die Wärme half, die Tumore zum Schrumpfen zu bringen: Bei 37 Prozent der Hyperthermie-Patienten verkleinerten sich
die Geschwülste um mindestens die Hälfte, in der anderen Gruppe konnte dieser Erfolg nur bei 12 Prozent erzielt
werden. Nach der Operation blieb die Hyperthermie-Gruppe im Schnitt 30 Monate ohne erneutes Aufflackern der Erkrankung,
bei den konventionell Behandelten waren es nur 16 Monate.
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