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Therapieformen: Regionale Tiefenhyperthermie

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Regionale Tiefenhyperthermie
Mit dieser Methode werden Krebsherde behandelt, die tief im Körperinneren verborgen, jedoch noch
regional begrenzt sind, wie beispielsweise Tumoren im Becken oder im Darm, in den Armen oder Beinen.
Bei der Regionalen Tiefenhyperthermie liegen die Patienten in einem so genannten Ringapplikator, in dem sich ein
Wasserbolus und Antennen befindet, die elektromagnetischen Wellen im Hochfrequenzbereich abstrahlen. Diese Energie
wird unter ständiger Kontrolle und mithilfe einer speziellen Software gezielt auf den Krebsherd fokussiert. Die
in der Tiefe erzielten Temperaturen müssen zwischen 40 - 43 °C liegen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Dieses Limit darf aber auch nicht überschritten werden, um das umgebende gesunde Gewebe nicht unnötig zu belasten.
Klinische Behandlungsprotokolle haben einen Nutzen der regionalen Tiefenhyperthermie bei folgenden, fortgeschrittenen
Tumorarten ergeben:
· Lokal fortgeschrittene Rektumkarzinome

· Kapselüberschreitene Prostatakarzinome

· Hochrisiko-Weichgewebesarkome

· Gebärmutterhalskrebs

· Krebs der Bauchspeicheldrüse

· Harnblasenkarzinome

· Keimzelltumoren bei Kindern und Jugendlichen
Weitere Therapieformen der Hyperthermie:
· Lokale Hyperthermie
· Regionale Hyperthermie
· Teilkörper-Hyperthermie
· Interstitielle Hyperthermie
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